Jugend debattiert

... an der Eugen-Bolz-Realschule Ellwangen

Hintergrundinformationen zum Projekt

Seit über 10 Jahren fördert Jugend debattiert sprachliche und politische Bildung sowie Meinungs– und Persönlichkeitsbildung. Jugend debattiert ist das größte privat finanzierte Projekt zur sprachlichen und politischen Bildung in Deutschland. Es wird getragen von der Gemeinnützigen Hertie – Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung Mercator und der Heinz Nixdorf Stiftung auf Initiative und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Jugend debattiert beginnt mit einer Unterrichtsreihe für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5. Zuvor werden die Lehrkräfte fächerübergreifend im Debattieren geschult. Mit speziellen Materialien ausgestattet, trainieren die Lehrkräfte anschließend die Schülerinnen und Schüler im Unterricht.

Ab Klasse 8 können Schülerinnen und Schüler am bundesweiten Wettbewerb teilnehmen, der in zwei Altersgruppen ausgetragen wird. Der Wettbewerb findet zunächst auf Schul-, Regional- und Landesebene statt. Höhepunkt ist das Bundesfinale, bei dem die besten Debattanten aus ganz Deutschland in Berlin aufeinandertreffen.

In einer Debatte bei Jugend debattiert äußern sich jeweils vier Jugendliche zu aktuellen schulischen und politischen Streitfragen wie „Sollen öffentliche Plätze videoüberwacht werden?“ Im Wettbewerb dauert eine Debatte 24 Minuten. Jeder erhält zunächst zwei Minuten ungestörte Redezeit, in der er seine Position – Pro oder Contra – darlegt. Er folgen zwölf Minuten freie Aussprache. Für ein Schlusswort steht jedem Teilnehmer eine Minute zur Verfügung. Eine Jury bewertet die Debattanten öffentlich nach Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen. Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.

Sieger des Schulwettbewerbs


v.l.: Andrea Rupp, M. Michalek, B. Gabor, C. Eichert, N. Walter, Schulleiter G. Bäuerle