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20.01.2016 19:00 Alter: 3 yrs
Kategorie: Preise / Auszeichnungen
Von: Barbara Drasch

„Jugend debattiert“ – Schulentscheid an der Eugen-Bolz-Realschule

„Hiermit eröffne ich die Debatte!“- hieß es am Montag, 18. 01. 2016, bereits zum 13. Mal an der Eugen-Bolz-Realschule.


von links nach rechts: Deutschlehrerin Andrea Rupp, Markus Michalek (1. Platz), Brenda Gabor, Christian Eichert, Niclas Walter, Schulleiter Gerd Bäuerle

von links nach rechts: Deutschlehrerin Andrea Rupp, Markus Michalek (1. Platz), Brenda Gabor, Christian Eichert, Niclas Walter, Schulleiter Gerd Bäuerle

Seit Bestehen des bundesweit durchgeführten Debattierwettbewerbs, der von der Hertie-Stiftung ins Leben gerufen wurde, engagieren sich Schülerinnen und Schüler der Ellwanger Realschule im Rahmen eines Unterrichtsprojektes. Ziel ist, sich in verschiedenen Facetten der Rhetorik zu trainieren und sich mit den Regeln des Debattierens vertraut zu machen.

An der diesjährigen Schulausscheidung beteiligten sich 8 Klassen von Klassenstufe 8 bis 10. Die Jugendlichen setzten sich in den beiden ersten Debattierrunden mit den Themen „Sollen Kaffeebecher zum Mitnehmen mit Pfand belegt werden?“ und „Soll eine Helmpflicht für Radfahrer im Straßenverkehr eingeführt werden?“ sachkundig auseinander.

In der Finalrunde ging es um die brisante Fragestellung, ob Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 verpflichtet werden sollen, sich für die Flüchtlingskinder in der LEA Ellwangen zu engagieren.
Christian Eichert, Brenda Gabor, Markus Michalek und Niclas Walter (alle Klassenstufe 10) argumentierten fair, engagiert und überzeugend für ihre jeweilige Position, sodass es der Jury schwerfiel, ein Urteil zu fällen. Markus Michalek, der auf Schulebene bereits zum dritten Mal an diesem Wettbewerb teilnahm und es 2015 bis zum Landesentscheid nach Stuttgart schaffte, ging auch dieses Jahr als Sieger hervor. Gemeinsam mit Christian Eichert und Niclas Walter wird er beim Regionalverbundwettbewerb für die EBR debattieren.

Schulleiter Gerd Bäuerle lobte die Jugendlichen für die lebhafte Debatte und betonte den Stellenwert dieses Wettbewerbs: „Jugend debattiert ist an unserer Schule ein wichtiger Beitrag zur Förderung der demokratischen Streitkultur. Der Wettbewerb motiviert unsere Schüler, sich kritisch mit politischen Themen auseinanderzusetzen und dabei Offenheit und Toleranz zu entwickeln, da sie lernen, sowohl auf der Pro- als auch der Kontraseite zu argumentieren.“
Er bedankte sich bei der Deutschlehrerin Andrea Rupp, die den Wettbewerb organisiert hatte, überreichte allen Teilnehmern eine Urkunde und wünschte den Siegern für die nächste Runde, die am 2. Februar an der EBR stattfinden wird, viel Erfolg.